Am 19. Februar 2025 erschien die zehnte Münze der Serie „Leuchtende Meereswelten“. Die gesamte Serie stellt zwölf Meerestiere auf recht ungewöhnliche Weise vor. Zum einen sind diese farbig und zum anderen leuchten sie unter UV-Licht. Das zehnte Meerestier dieser Serie ist der Leuchtkalmar. Der Leuchtkalmar ist eine Art Tintenfisch, der tatsächlich in der Lage ist, ein blaues Licht abzugeben. Denn sein Mantel, sein Kopf, seine Arme und seine Tentakeln sind mit winzigen, lichtproduzierenden Organen übersät, den sogenannten Photophoren. Jedes Jahr von März bis Mai leuchten die Gewässer an der Toyama Bucht vor Japans Küste in magischem Blau, da dann die Kalmare massenhaft in Strandnähe kommen, um ihre Eier abzulegen. Übrigens, Kalmare sind sehr schnelle Schwimmer, da sie beim Schwimmen das Wasser einsaugen und es dann schlagartig wieder ausstoßen. Das ausgestoßene Wasser katapultiert sie somit nach vorne. Leuchtkalmare haben zehn Arme bzw. Füße, von denen zwei verlängert sind und als Tentakel dienen. Die anderen acht Arme sind mit Saugnäpfen versehen. Mit den Tentakeln fangen sie ihre Beute und mit den acht Armen halten sie sie fest und führen sie zum Mund.
3 €, Kupfernickel, Teilbereiche eingefärbt, partielles Leuchten unter UV-Licht, 16,00 g, 34 mm, Auflage: 65.000 in NP., Künstler: Kathrin Kuntner, Rebecca Wilding; Münzstätte: Münze Österreich AG, Wien.

Die Münze zeigt auf ihrer Rückseite ein historisches Bullauge, das mit einer Muschel, einem Seestern und einigen Armaturen verziert ist. Das Bullauge wiederum gibt den Blick frei auf mehrere unter Wasser schwimmende Leuchtkalmare. Allerdings sind diese erst unter UV-Licht gut erkennbar, ansonsten sieht man nur dunkles Blau. Die Umschrift lautet: LEUCHTKALMAR 2025. Auf der Vorderseite sehen wir im Stil eines Scherenschnitts all die Meerestiere, die in der Serie porträtiert werden und lesen REPUBLIK ÖSTERREICH 3 EURO.
Michael Kurt Sonntag
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